Kurz gesagt
- Enthält Logo-Regeln, Farbwerte, Schriften und Beispiele.
- Für kleine Betriebe reicht oft ein kompaktes PDF.
- Spart bei jeder neuen Drucksache Zeit und Rückfragen.
Was drinsteht
- Logo: Varianten, Schutzzone, Mindestgröße und was man nicht tun darf, etwa verzerren oder umfärben.
- Farben: jede Firmenfarbe als HEX, RGB, CMYK und bei Bedarf als Pantone, HKS oder RAL.
- Schriften: die Hausschrift für Gestaltung und eine Ersatzschrift für Word und E-Mails.
- Bildsprache: welche Art Fotos zu dir passt.
- Beispiele: Visitenkarte, Briefbogen, Social-Media-Beitrag, Fahrzeug.
Wofür du ihn brauchst
Sobald mehr als eine Person an deinem Auftritt arbeitet, braucht es Regeln. Die Druckerei, der Werbetechniker, jemand aus deinem Team, der Instagram betreut, oder die Agentur, die in drei Jahren die Website erneuert: Alle greifen auf dieselben Angaben zurück.
Ohne Styleguide entstehen kleine Abweichungen: ein etwas anderes Orange, eine andere Schrift, ein gequetschtes Logo. Einzeln fällt das kaum auf, zusammen wirkt der Betrieb dann uneinheitlich.
Wie umfangreich er sein muss
Große Unternehmen haben Handbücher mit Hunderten Seiten. Für einen Handwerksbetrieb oder eine Praxis reichen oft wenige Seiten mit Logo, Farben, Schriften und zwei, drei Beispielen. Wichtig ist, dass die Angaben vollständig sind und jeder sie findet.
Häufige Fragen
Ist ein Styleguide dasselbe wie ein Corporate Design?
Fast. Das Corporate Design ist das Erscheinungsbild selbst, der Styleguide das Dokument, das es beschreibt.
Brauche ich als kleiner Betrieb einen Styleguide?
Eine kurze Fassung lohnt sich, sobald du Drucksachen bei verschiedenen Anbietern bestellst oder jemand anderes Beiträge für dich gestaltet.
Wer hält den Styleguide aktuell?
Am besten die Person oder Agentur, die deinen Auftritt betreut. Wichtig ist, dass bei Änderungen, etwa einer neuen Farbe, auch das Dokument angepasst wird.


































Rami Succari

