Was eine Website kostet – und wovon der Preis abhängt
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Warum es darauf keine Zahl auf Zuruf gibt
„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die uns am häufigsten erreicht – und die einzige, die wir nicht seriös in einem Satz beantworten können. Eine Seite mit fünf Unterseiten, fertigen Texten und vorhandenen Bildern ist etwas völlig anderes als ein Auftritt mit Buchungsstrecke, zwei Sprachen und einem Fotoshooting davor. Was wir dir aber sagen können: woraus sich der Preis zusammensetzt. Damit kannst du jedes Angebot einordnen – unseres genauso wie jedes andere.
Die fünf Posten, die den Preis bestimmen
Umfang: Jede Unterseite muss gestaltet, gebaut und für Handy und Tablet nachgezogen werden. Fünf Seiten sind schnell gemacht, dreißig sind ein Projekt.
Inhalte: Liegen Texte, Bilder und Logo vor? Wenn Texte erst geschrieben oder Fotos erst organisiert werden müssen, ist das eigene Arbeit – oft der größte Unterschied zwischen zwei Angeboten.
Funktionen: Ein Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, ein Shop oder ein geschützter Bereich sind eigene Bausteine, die eingerichtet, getestet und gepflegt werden wollen.
Gestaltungstiefe: Ein ruhiges Layout auf Basis eines vorhandenen Erscheinungsbilds geht schneller als ein Auftritt, für den Farbwelt, Schrift und Bildsprache erst entwickelt werden.
Pflege danach: Sollst du Inhalte selbst ändern können, bauen wir die Seite so, dass das ohne uns funktioniert. Das kostet in der Umsetzung mehr und spart dafür jeden Monat.
Was gern übersehen wird
Zum Budget gehören Dinge, die nicht auf der Designrechnung stehen: Domain und Hosting, je nach Fall Schrift- und Bildlizenzen und – sobald Statistik oder externe Dienste im Spiel sind – ein Cookie-Banner. Selten große Beträge, aber sie tauchen auf. Wer sie im Angebot nicht sieht, zahlt sie trotzdem.
Woran du ein unrealistisches Angebot erkennst
Wenn dir jemand einen Festpreis nennt, bevor klar ist, wie viele Seiten du brauchst und ob Texte vorliegen, ist entweder der Umfang sehr eng gesteckt oder die Rechnung kommt später. Umgekehrt gilt: Ein Angebot mit einzeln aufgeführten Positionen kannst du kürzen. Einen Pauschalbetrag ohne Aufschlüsselung nicht.
Wie wir es halten
Wir schauen uns an, was du hast und was du brauchst, und schreiben danach ein Angebot mit klaren Positionen. Was dir zu viel ist, streichen wir – und du siehst sofort, was das ändert. Kein Paket, in dem Dinge stecken, die du nie benutzt.

Rami Succari

