Website pflegen lassen – was dazugehört und was es kostet

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Technik

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Eine Website ist nie ganz fertig

Mit dem Start fängt die eigentliche Arbeit erst an. Öffnungszeiten ändern sich, ein neues Angebot kommt dazu, jemand Neues fängt im Team an. Im Hintergrund läuft außerdem Technik, die regelmäßig Aufmerksamkeit braucht. Wer das schleifen lässt, merkt es oft erst, wenn ein Kunde anruft und sagt, dass das Kontaktformular nicht funktioniert.

Was zur Pflege gehört

  • Technik aktuell halten: System, Erweiterungen und Vorlagen bekommen Updates, oft wegen Sicherheitslücken. Bei selbst betriebenen Systemen wie WordPress ist das deine Aufgabe oder die deines Dienstleisters. Bei gehosteten Lösungen wie Framer übernimmt der Anbieter den größten Teil.

  • Sicherungen: regelmäßig und so, dass man sie im Ernstfall auch wirklich zurückspielen kann. Eine Sicherung, die nie getestet wurde, ist ein Versprechen ohne Beleg.

  • Inhalte: Preise, Öffnungszeiten, Team, Leistungen, Bilder. Veraltete Angaben kosten Vertrauen, besonders wenn sie im Google-Profil anders stehen als auf der Website.

  • Funktionen prüfen: Kommt das Formular an? Ist die Telefonnummer am Handy antippbar? Funktionieren die Links zu Terminbuchung oder Speisekarte?

  • Rechtliches: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu dem passen, was auf der Seite eingebunden ist. Jedes neue Werkzeug, etwa eine Karte, ein Buchungssystem oder ein Statistik-Dienst, kann eine Anpassung nötig machen.

  • Sichtbarkeit beobachten: In der Google Search Console siehst du, über welche Suchbegriffe Menschen kommen und ob Google Fehler meldet.

Was du selbst machen kannst

Texte ändern, ein Bild tauschen, einen neuen Termin eintragen: Das geht bei den meisten modernen Systemen ohne Vorwissen, wenn die Seite sauber aufgebaut ist. Dazu reicht einmal im Monat eine kurze Runde von zehn Minuten:

  • Die eigene Seite am Handy aufrufen und einmal durchklicken.

  • Das Kontaktformular mit einer Testnachricht ausprobieren.

  • Öffnungszeiten, Preise und Ansprechpartner mit dem Google-Profil abgleichen.

Was du besser abgibst

Updates von System und Erweiterungen, Sicherheitsthemen, neue Unterseiten, ein Umbau der Startseite und alles, was Datenschutz und Impressum betrifft. Hier kostet ein Fehler schnell mehr Zeit als die Pflege selbst. Gerade bei Updates gilt: Ein Klick auf „Aktualisieren“ kann eine Seite lahmlegen, wenn zwei Erweiterungen nicht mehr zusammenpassen.

Was Pflege kostet

Das hängt vor allem vom System und davon ab, wie oft sich etwas ändert. Bei uns liegt das reine Hosting mit Domain bei 15 € im Monat. Wer zusätzlich feste Änderungen und einen Ansprechpartner für die Technik möchte, bekommt eine Betreuung ab 89 € im Monat. Beides netto, zzgl. gesetzlicher MwSt. Viele Anbieter rechnen stattdessen nach Aufwand ab. Das ist fair, wenn selten etwas anfällt, macht die Kosten aber schwer planbar.

Wichtiger als der Preis ist die Frage, was enthalten ist. Frag nach, wer die Updates macht, wie oft gesichert wird, wie schnell kleine Änderungen umgesetzt werden und ob du jederzeit an deine Daten kommst.

Fazit

Eine gepflegte Website fällt nicht auf. Eine ungepflegte schon, und zwar meistens im falschen Moment. Wenn du die Technik nicht selbst im Blick haben möchtest, schau dir unsere Website-Betreuung an.

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Rami Succari

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